Das Gesetz der großen Zahlen

(Gastartikel) Das Gesetz der großen Zahlen: Wie dein täglicher Kaffee, dein Vermögen aufrisst und was du dagegen tun kannst

Der heutige Gastartikel (und der erste Gastartikel auf diesem Blog) stammt von Christian. Christian bloggt auf seinem Blog Finanzspritze.net über die Themen Aktien, Finanzen und Unternehmertum.

Was ist das Gesetz der großen Zahlen?

Lange habe ich mir die Frage gestellt: Welchen Content will ich euch heute mitgeben, wenn ich schon einen Gastbeitrag tippen darf. Dann aber fiel die Entscheidung ganz leicht.

Heute geht es um das Gesetz der großen Zahlen. Dieses Gesetz soll beschreiben wie scheinbare kleine Entscheidungen, die wir im Alltag tätigen, uns spürbar bremsen. Diese Entscheiden können zu einem Problem werden auf dem Weg in Richtung finanzielle Freiheit. 

In diesem Beitrag, will ich dir zeigen, wie viel Geld auf der Strecke bleiben kann. Außerdem will ich dir meine persönlichen Hacks mit an die Hand geben. Wie du spielend leicht, diese Gewohnheiten ausmerzen kannst.

Gewohnheiten

Wie so oft sind die Gewohnheiten die wir uns im Laufe der Zeit aneignen entscheidend für das Ergebnis. Genau das ist es auch der Fall beim Gesetz der großen Zahlen. Hier sind es jedoch die vielen kleinen Gewohnheiten die sich in den Alltag eingeschlichen haben. 
Immer wenn Wiederkehrende Kosten zu hoch sind, wird die Möglichkeit vermögend zu werden verringert. Spätestens jetzt solltest du aufpassen 🙂 

Es geht hier bewusst um die kleinen Dinge des Alltags. Die wir höchstwahrscheinlich nie in Betracht ziehen würden. Sollte uns die Frage gestellt werden:

„Was hindert dich daran ein Vermögen aufzubauen?“

Wer jeden Tag auf dem Weg ins Büro einen Latte Macchiato für 3,40€ bei Starbucks mitnimmt. Gibt in 20 Berufsjahren ca. 15 000€ für Milchschaum im Pappbecher aus. Das sind 2 luxuriöse Weltreisen. Kann man machen, MUSS MAN ABER NICHT.
Schlauer wäre es einen Thermo- Becher zu kaufen und sich den Kaffee von zuhause mitzunehmen.

Spätestens nach dem fünften Kaffee, wären die Anschaffungskosten wieder drin. Von der gesparten Zeit die wir bei Starbucks in der Schlange stehen würden, brauchen wir an dieser Stelle gar nicht zu reden.
Aber es geht hierbei nicht nur um überteuerten Kaffee. Vielmehr geht darum sich die Sinnhaftigkeit des Konsums an sich in Frage zu stellen. Die Liste dieser Artikel deren Konsum im hektischen Treiben des Alltags, gerne in Vergessenheit geraten lassen sich zahlreich weiterführen.

Beispiele:
Machen wir an dieser Stelle zwei kurze Beispiele von Kosten, die wir alle spielend leicht reduzieren, wenn nicht sogar ganz vermeiden könnten:

  • DSL Tarif 5€ teurer geworden, wird meist einfach hingenommen. Sind allerdings nach 10 Jahren 600€ mehr.
  • Konto Gebühr 6€ monatlich, klingt auf den ersten Blick nach einem geringen Betrag. Sind aber 720€ die wir innerhalb von 10 Jahrenbezahlen, obwohl es genügend kostenfreie Konten gibt.

Natürlich werden wir durch das Einsparen von 1320,00€ innerhalb von zehn Jahren nicht sofort Reich.
Genauso wenig wird man erfolgreich durch einen Tag harte Arbeit.

Beim Gesetz der großen Zahlen ist es in etwa das gleiche wie beim Erfolg.

Den Unterschied macht am Ende, die Summe der täglichen Entscheidungen, die wir alle Tag täglich zu treffen haben. Es macht keinen kurzfristig keinen Unterschied ob wir heute Kaffee zuhause trinken oder an der Ecke holen. Aber langfristig gesehen entwickelt sich eine Kraft. Von der wir selbst überwältigt sein werden.

Was kann ich konkret dagegen tun? 
Jetzt habt Ihr gelesen, was euch daran hindert, Vermögen aufzubauen. Nun geht es ans Eingemachte, ich gebe euch meine besten Tipps mit auf dem Weg. Wie Ihr diese täglichen Entscheidungen bestmöglichst bewältigen könnt.

Mein effektivster und gleichzeitig einfachster Hack, ist es den Kauf in Frage zu stellen. Vor jedem spontanen Einkauf – egal ob die Currywurst auf dem Markt oder das neue paar Schuhe im Einkaufszentrum – stelle ich den Sinn des möglichen Einkaufs erstmal in Frage.

Das mache ich mit drei einfachen Fragen:

  • Brauche ich das wirklich?
  • Hilft es mir weiter? Wenn ja wie?
  • Ist es mir den Preis wert? Ist es mir die Zeit die ich dafür Arbeiten muss wert?

Nur sofern ich alle drei Fragen wirklich ehrlich mit Ja beantworten kann, greife ich zu und kaufe ein. Aber wenn nur eine Frage mir ein Nein abverlangt, lass ich es stehen. Denn genau dann geben wir uns höchstwahrscheinlich einer spontanen Laune hin, ohne es wirklich zu brauchen. 

Klar ist dies anfangs schwer. Weil es wie bereits erwähnt, fest installierte Gewohnheiten sind. Das Gute daran ist, das wir Gewohnheiten ändern können.

Verpflichte dich einfach selbst dazu, dich vor jedem Kauf einen Monat lang diese Fragen zu stellen. Du wirst sehen am Ende fällt es dir gar nicht mehr so schwer dich

A. daran zu halten und
B. dich diese Fragen zu stellen.

Hier noch ein paar Situationen die wir alle kennen und fragen die wir uns stellen können:

  • „Brauche ich das iPhone 6s wirklich, wenn ich ein funktionierendes iPhone 6 habe?“
  • „Brauche ich das zehnte Paar Winterstiefel wirklich?“
  • „Brauche ich den neuen LED-Fernseher mit noch schärferem Display wirklich?“
  • „Brauche ich diese Lederlaptoptasche wirklich?“
  • „Brauche ich wirklich noch den vierten 10€-Cocktail in der Bar?“
  • „Brauche ich wirklich den Wagen mit 2,0-l-Motor statt meinen alten mit 1,6 l?“

Nach kurzer Überlegung wirst du diese Fragen zu 90% mit einem kräftigen „NEIN“ beantworten können.
Mein Tipp für besonders teure Artikel: Stellt euch die oben beschriebenen Fragen in Bezug auf euren potentiellen Einkauf. Wartet 1-2 Tage ab und stellt euch diese Fragen erneut. Diese extra Bedenkzeit lässt euch wahrscheinlich zum Schluss kommen das euer Geld woanders besser aufgehoben wäre.

Fazit

Nicht immer sollte man auf sein Bauchgefühl hören, besonders wenn es ums Einkaufen geht. Nur zu gern lassen wir uns von der Werbung und unserem Umfeld beeinflussen.
Die kleinen Entscheidungen die sich sehr oft wiederholen. Haben ungeahnt großen Einfluss auf unser Leben.

Keiner von uns sollte es zu lassen, dass er aufgrund einer Gewohnheit Vermögen verliert bzw. ohne es zu merken ausgibt. Bei wiederkehrenden Kosten einfach auf 10 Jahre hoch addieren und den Nutzen mit den Kosten ins Verhältnis setzen.

An alle Leser ich wünsche euch nur das Beste!
Danke fürs Lesen und eure Zeit
Euer 
Christian von Finanzspritze.net

Wer schreibt hier?

Finanzspritze_Christian-FrankDieser Gastartikel stammt von Christian. Christian bloggt auf seinem Blog Finanzspritze.net über die Themen Aktien, Finanzen und Unternehmertum.

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